Wie wird sie immer genannt, die " Königsetappe " !
Diese stand heute auf dem Plan. Im Hotel gab es schon bei Zeit Frühstück, und ich war auch der erste, denn ich wollte Früh los. Auch um dem Autoverkehr aus dem Wege zu gehen.
Punkt 7.50 Uhr trat ich in die Pedale, es warteten ca. 1850 hm bis zum Hochtor. Nach der Mautstation kam eine Serpentine nach der anderen.
Nach den ersten Kehren kommt man ja schon ins grübeln, was tust du dir da an ! Nimm doch einfach den Bus ! Aber dann sag ich mir, immer langsam, stück für stück und nicht zu schnell. Dazu muss ich vielleicht noch erwähnen, das ich mit Gepäck fuhr, das ich im Rucksack hatte. Und auch kein E-Bike oder anderen Antrieb, alles Manpower. Je weiter ich hoch kam, umso bewölkter wurde es, aber besser als knalle Sonnenschein.
Die Edelweisspitze ersparte ich mir, man muss es ja nicht übertreiben und es lag ja auch noch ein ganzes Stück vor mir. Um 11.40 Uhr hatte ich es geschafft, ich Stand am höchsten Punkt der Trans-Alp ! Mittlerweile war es doch empfindlich Kühl geworden. Auf der Südlichen Seite, sah das Wetter gar nicht gut aus, und so machte ich mich auch gleich an die Abfahrt, was ein Spaß nach der Quälerei.
Ohne Verkehr macht die Abfahrt ein Heidenspaß, und so lange hatte man sich hoch geplagt.
Hinter Heiligenblut wurde es immer schlechter und ich schaffte es gerade in einen Imbiss am Jungfernsprung, bevor es anfing zu Regnen. Dort gönnte ich mir auch ne gute Portion Käsespätzle und was nahrhaftes zum Trinken ! Als ich los fuhr, war der Regen vorbei, was für ein Timing !!
Weiter fuhr ich auf dem Radweg immer gemächlich leicht Bergab, vorbei an Großkirchheim, Winklern, Sagritz , Mörtschach bis nach Winklern . Doch ging es noch mal hoch auf den Iselsbergpaß. Wow, das war der letzte Anstieg für den Tag dachte ich mir.Von da war die letzte Abfahrt runter nach Debant und Lienz. Unterwegs suchte ich noch eine Radwerkstatt auf, den die Beläge der Scheibenbremse hatten ganz schön Gelitten. Nach etwa suche fand ich auch eine Werkstatt !
Ich suchte nach dem erst besten Hotel, das fand ich , musste aber wieder ein ganzes stück Bergauf fahren, das war hart nach dem Tag ! Aber es sollte sich lohnen, den es war absolute Klasse dass " Hotel Ansitz Haidenhof " ! Schöne Zimmer, toller Saunabereich. Hervorragendem Essen und das Bier aus der Hausbrauerei absolut Spitze !! Das war eine gute Wahl nach der Hammertour !
Fahrstrecke 81 Km
Aufstieg 2345 m
Abfahrt 2435 m
Höchster Punkt 2504 am Hochtor
Fahrzeit 8.30 Std +/~